Jahresrückblick?

Ich finde es immer wieder interessant, wie am Ende eines Jahres an jeder Ecke ein Rückblick lauert, welcher die Leser mit der eigenen Sicht der Dinge beglücken möchte, und wie sich diese Jahresrückblicke dann teilweise doch fundamental unterscheiden. Nun handelt dieses Bog allerdings nicht von objektiven Dingen, sondern beschreibt meine subjektiven Erfahrungen rund um das Thema Bier. Und daher ist es quasi per Definition meine Sicht der Dinge. Ich will gar nicht so vermessen sein, meinen Geschmack als objektiv einzustufen. Zum einen, weil Geschmack grundsätzlich subjektiv ist, zum anderen, weil ich keine Sommelier-Ausbildung oder etwas vergleichbares abgeschlossen habe und daher noch nicht einmal in der Lage bin, auf einer halbwegs objektiven Basis über Geschmack zu sprechen. Aber gerade weil die vielen Blogger, die sich mit dem Thema Bier beschäftigen, immer aus einer sehr persönlichen Sicht schreiben, finde ich in diesem Bereich einen Jahresrückblick durchaus angemessen.

Der Rückblick für mich ist dabei schnell geschrieben. Denn dieses Blog existiert erst seit einem Monat, auch wenn ich mich schon länger mit dem Gedanken schwanger trage, mein Interesse an Bier irgendwie auf eine andere Grundlage zu stellen. Nichtsdestotrotz habe ich durch den Bieradventskalender (den ich auch noch immer nicht vollständig probiert habe) bereits einige Biere kennenlernen dürfen, die mir bisher nicht ins Glas gelaufen sind. Allerdings waren es bisher auch erst 19 Biere. Und mangels geübter Geschmacksknospen und auch mangels trainierter Beschreibungen für die erschmeckten Köstlichkeiten fühle ich mich nicht in der Lage, eine Hitliste oder zumindest eine Top 3 für dieses Jahr zu erstellen. Zu den Bieren, die mir sehr gefallen haben, zählen auf jeden Fall die saisonalen Festbiere, da hier die Brauer interessante und teilweise auch für mich absolut neue Geschmackskombinationen erstellt haben. Und ein Bier, welches mir besonders gefallen hat und aus der Menge der probierten heraussticht, ist das Pale Ale von Maisel & Friends.

Für das kommende Jahr hoffe ich auf genug Zeit, mich weiterhin dem Thema Bier widmen zu können. Wenn der Adventskalender dann endlich auch mal durchprobiert ist, werde ich die Schlagzahl für neue Berichte sicherlich etwas reduzieren. Und auch einige andere große Projekte werden ihre Zeit fordern. Ein mittelfristiges Ziel bleibt aber weiterhin, erste eigene Schritte auf dem Gebiet des Brauens zu unternehmen. Aber ob dazu im nächsten Jahr noch Platz sein wird, vermag ich aktuell noch nicht zu sagen.

Nun bleibt mir nur noch, meinen Lesern einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins Neue Jahr zu wünschen.

Und hier noch ein Hinweis, welche Gedanken sich die Kollegen zum auslaufenden Jahr gemacht haben:

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