Neumarkter Lammsbräu Urstoff

Vom Neumarkter Lammsbräu hatte ich schon einige Biere hier im Blog. Das liegt vor allem daran, dass es die Bio-Biere aus Neumarkt im hiesigen Bioladen zu kaufen gibt. Und damit hat der Biomarkt eine für meine Begriffe weitaus erlesenere Auswahl als die meisten Getränkemärkte (oder wie man sie auch immer nennen mag).

Neumarkter Lammsbräu UrstoffHeute möchte ich euch das Neumarkter Lammsbräu Urstoff vorstellen. Mir persönlich gefällt der Name sehr gut, da er irgendwie was bodenständiges, althergebrachtes vermittelt. Wahrscheinlich liegt das einfach daran, dass ich dem Bayerischen nicht mächtig bin und daher einfach nicht weiß, was man unter Urstoff zu verstehen hat. Sei’s drum.

Das (oder sagt man der?) Urstoff kommt in der 0,5l Euroflasche. Das Etikett ist Lammsbräu-typisch schlicht gehalten. Leider macht durch diese Schlichtheit das Rückenetikett einen billigen Eindruck. Hier könnte man etwas nachbessern. Aus 11,5% Stammwürze wurden 4,7% vol. Alkohol vergoren. Im Glas zeigt sich das Bier bernsteinfarben und klar. Mir persönlich gefällt die Kombination aus Farbe und gefilterte Bier sehr gut, auch wenn ich normalerweise ungefiltertes Bier vorziehe. Aber dieses Bier macht im Glas echt was her. Leider kann man das von der Krone nicht behaupten. Sie fällt recht klein und flüchtig aus.

Das Urstoff riecht nach würzigen Hopfen, lässt aber auch schon den Einsatz von Bitterhopfen vermuten. Im Antrunk ist es etwas sauer und leicht spritzig, somit eher rezent. Der Körper ist dann leider recht wässrig. Es ist wenig herausragendes Aroma im Bier. Ich schmecke würzige Noten, auch was kräuteriges entdecke ich. Auch im Nachgang bleibt es mit einer leichten, anhaltende Bittere eher unaufdringlich. Für die Hopheads sicher nicht das Bier der Wahl, aber ich mag es ab und an als leckere, würzige Alternative zwischen all den hopfenstrotzenden Craftbieren und dem Industriepils. Fazit: Nichts Herausragendes, dafür aber was bodenständig Gutes.

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