Rothaus – Tannenzäpfle

Mein letzter Post liegt schon einige Zeit zurück, und meine letzte Verköstigung noch viel länger. Das war, unter anderem, technischen Dingen geschuldet. Nun bin ich aber mit frischem Equipment wieder am Start. Wird auch langsam Zeit, denn es häufen sich so langsam die Flaschen, die getrunken werden möchten. Und Bier wird ja leider nicht zwangsläufig besser, wenn man es lagert. Daher will ich versuchen, im November mal noch einige Biere zu probieren.

Rothaus TannenzäpfleSodann, frisch ans Werk. Frisch soll es auch zugehen, denn ich habe mir heute ein Rothaus Tannenzäpfle aus dem Kühlschrank gegriffen. Laut Hersteller soll es sehr rezent sein. Wir werden sehen. Mit diesem Bier verbinde ich viele gute Erinnerungen, denn zu unserem jährlichen Familientreffen bringt ein Verwandter aus dem Badischen immer eine Kiste mit. Daher bin ich wahrscheinlich nicht so objektiv, wie ich es sonst immer versuche zu sein.

Das Tannenzäpfle ist ein Pils mit 5,1% Alkohol. Es kommt in der 0,33l Euro-Flasche, einem seltenen Geschöpf in der Welt der Bierverpackungen. Es ist fahlgelb und klar im Glas, mit leicht sprudelnder Kohlensäure. Der wenige Schaum ist fein bis mittelfein und weiß. Es verströmt einen intensiv hopfigen Geruch.

Der Antrunk ist wenig rezent, da das Bier über keine ausgeprägte Säure verfügt. Die mäßig eingesetzte Kohlensäure reißt da auch nichts mehr. Das ist aber auch gar nicht weiter schlimm, denn direkt nach dem Antrunk setzt das Hopfenaroma ein und dominiert damit auch den schmalen, aber stimmigen Körper. Der Hopfen bittert dann ordentlich nach, um für meinen Geschmack für ein Pils schon sehr bitter zu enden. Für mich Hophead daher eine tolle Sache.

Wie ich Eingangs schon sagte, bin ich wahrscheinlich diesem Bier eher zugetan als Anderen. Und so kann ich auch nur sagen, dass das Rothaus Tannenzäpfle ein leckeres Pils ist, was man unbedingt mal probiert haben sollte.

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