Adventskalender 8 – Crew Republic Drunken Sailor

Nach einer kurzen Pause und mit etwas Rückstand habe ich gestern eine neue Flasche aus dem Bieradventskalender geöffnet. Wenig überraschend war es wieder ein IPA :) Dieses mal das Drunken Sailor von der Münchener Brauerei Crew Republik. Zumindest der Name ist wahrscheinlich den meisten schon mal untergekommen, denn das erst 2011 gegründete Unternehmen hat schon einige Preise eingefahren, unter anderem 2015 den European Beer Star in Bronze für das Drunken Sailor.

Crew Republic - Drunken SailorDas Drunken Sailor kommt in einer 0,33l Longneck-Flasche. Das Etikett ist stilsicher mit nautischen Elementen gestaltet. Auf der Rückseite befindet sich ähnlich zum Dolden Sud eine kleine Geschichte über das Drunken Sailor. Außerdem sind die Inhaltsstoffe klar deklariert. So kommen Pilsener, Münchner und Karamellmalz zum Einsatz. Auch mit Hopfen wurde nicht gegeizt. Neben den üblichen Verdächtigen Citra und Cascade wurden auch Simcoe und Herkules verwendet. Das lässt auf eine Fülle an Aromen hoffen.

In’s Glas rinnt eine bernsteinfarbene, trübe Flüssigkeit mit mittlerer Verperlung. Es gibt etwas getönten, mittelgroben Schaum, der nicht lange hält. Auch mit Geruchsnoten hält sich das Bier aus München zurück. Ich erkenne leichte Zitrusnoten und auch ein Eindruck von Mango, insgesamt also erwartet fruchtig, wenn auch eher dezent.

Der Antrunk ist leicht rezent. Eine angenehme Säure gleicht hier die etwas flache Verperlung aus. Die Textur ist eher wässrig. Bei der Anzahl verschiedener Hopfen hatte ich es etwas öliger erwartet. Allerdings passt die Textur gut zum schmalen Körper. Dieser ist bis auf eine leichte Kräuternote nicht wahrnehmbar. Leider bleibt auch der Hopfen geschmacklich sehr im Hintergrund. Im Nachgang ist zwar eine deutlich trockene Bittere zu spüren, von den fruchtigen Aromen bleibt jedoch zu wenig übrig. Auch fällt die Bittere für meinen persönlichen Eindruck nicht so stark aus wie es die angegebenen 58 IBU vermitteln.

Wie lässt sich das Drunken Sailor also beschreiben? Eigentlich ein leckeres IPA, das dezent mit den Aromen spielt. Die 6,4 % Alkohol sind geschmacklich nicht relevant, dafür könnte der Hopfen relevanter sein. Nichtsdestotrotz ein lecker leichtes Bier.

Was schreiben die Anderen:

Submit a comment