Adventskalender 21 – Braukunstkeller Laguna

In der Flasche mit der Nummer 21 verbirgt sich das Laguna aus dem Braukunstkeller. Meine erste Bekanntschaft mit dieser Brauerei habe ich ja mit dem Amarsi in Hamburg im Galopper des Jahres gemacht. Und nun, ein halbes Jahr später, habe ich die erste Flasche dieser Brauerei aus dem Odenwald zur Verkostung vor mir stehen. Zwar hat mich das Amarsi nicht so begeistert, trotzdem freue ich mich doch sehr auf das Laguna, denn auch wenn mich die Aromen des Amarsi etwas abgeschreckt haben, war doch zu erkennen, dass das Bier in sich stimmig war. Ich habe daher die Hoffnung, auch jetzt wieder ein schön abgestimmtes und geschickt hergestelltes Bier zu trinken.

Braukunstkeller - LagunaOrange-braun ist das India Pale Ale, das aus der 0,33l Longneck-Flasche ins Glas rinnt. Die Flasche ist im typisch schlichten Design des Braukunstkeller gehalten. Oben das Logo auf weißen Etikett, darunter der Name mit ein paar Zusatzinformationen. Nicht übertrieben, dafür aber stilvoll. Das Bier ist trüb und es steigen recht wenige Gasbläschen auf. Der immense Schaum, der sich recht lang hält, ist mittelgrob und leicht bräunlich getönt.

Das Bier hat ein leicht erkennbares Citrusaroma und auch ein etwas komplexeres Fruchtaroma ist erkennbar. Nach mehrmaligem Riechen habe ich auch eine sehr leichte Alkoholnote erkannt. Bei 6,1% fast schon etwas verwunderlich. Im Antrunk ist das Bier überraschend frisch. Zwar ist die Verperlung, wie schon an Hand der Beobachtung erwartet, eher mäßig ausgeprägt, dafür besticht das Bier durch angenehm viel Säure. Bereits hier setzt die Bittere ein, die ihren 68 IBU auch alle Ehre macht. Sie trägt über den wässrigen Körper hinweg, um sich dann mit einem Fruchtaroma zu verbinden. Mir fehlt ein wenig die Idee, um welche Frucht es sich handeln könnte, daher habe ich mal ein wenig bei den einschlägigen Bierportalen gelinst und bin zu dem Schluss gekommen, dass Grapefruit wohl für mich am besten passt. Sauer, bitter, aber trotzdem fruchtig. Und so ist eigentlich auch das Bier. Allerdings sollte man es gut gekühlt trinken. Je wärmer es wird, desto stärker tritt die Alkoholnote in den Vordergrund.

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